No kind of life

Ja, ich bin irgendwie eigenartig.
Ich mache nichts, was Leute in meinem Alter machen. Keine Ahnung, aber ich bin irgendwie ein Niemand.
Niemand würde mich bemerken, wenn ich nicht reden könnte. Ich bin wie ein Geist für die Menschen. Aber was soll ich tun? Ich kann nicht sagen, ich möchte nun so aussehen und dann ist es so. Ich habe es mir nicht ausgesucht, der zu sein, der ich bin.
Mein Wert liegt für 99% der Menschen bei 0. Ja, ich bin ziemlich wertlos. Wer würde mich vermissen, wenn ich nicht mehr wäre?? Ich schätze mal weniger als eine handvoll Leute. Ich denke sogar, dass man die Anzahl an einer Hand abzählen könnte.
Keine Ahnung, was ich falsch gemacht habe, aber irgendwie scheinen die Menschen mich zu hassen. Und die wenigsten werden wissen, was Hass überhaupt ist. Tja... Ist so. Hass ist Trauer, die man gegen jemand anders richtet. Wieso? Fragt mich nicht. I´m hated.

Naja, was soll´s? Das Leben geht weiter.
Es ist nicht leicht normal zu leben, wenn man weiß, dass man doch nicht wie andere Menschen behandelt wird und nicht weiß warum, aber man kann es schaffen. Ich lebe ja noch. Und ich schätze, dass wird sich so schnell nicht ändern. Und solange, wie ich lebe, werde ich gehasst. Und so werde ich zu Grunde gehen. Ja, ich werde einsam, allein und gehasst sterben. Ich würde nur gern wissen, warum?!?!
Ich meine, so viel kann kein Mensch falsch machen. Also das kann ich mir nicht vorstellen.

 

 Und die sehr wenigen Menschen, die mich nicht hassen, können mich nicht verstehen. Sie hören die Worte und denken zu verstehen, aber -nein- das tun sie nicht. Schon komisch. Was soll ich daran ändern?? Ich drücke alles so aus, dass man es verstehen kann, aber das Verständnis für die Worte fehlt. Woran das liegt? Ich ticke nicht so wie andere. Ich denke anders, ich fühle anders - ja - ich bin anders. Ich bin keine Nummer in einer unendlichen Zahlenreihe, ich bin der einzige Buchstaben. Ich passe nicht ins Denken, ins Fühlen, ins Sein. Das tue ich nicht. Und deshalb werde ich vielleicht - nicht vielleicht, auf jeden Fall - ein einsames Leben führen. Geprägt von Trauer und Selbsthass.
Ich werde es nicht einfach haben. Im Gegenteil. Ich werde jeden Tag überlegen müssen, wie es weitergeht und was ich so VERDAMMT falsch gemacht habe.

Wieso bin ich überhaupt geboren?
Keine Ahnung, ehrlich. Ich könnte ebenso gut nicht existieren, da wäre kein Unterschied... nur der, das es mir nicht so schlecht gehen würde. Toll. Das ist kein Leben....es ist eine Krankheit

31.5.11 18:59, kommentieren

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Ich möchte einfach glücklich sein. Lieben und geliebt werden. Die Wärme spüren. Aber ich bin unfähig, die richtige zu finden. Ich liebe immer, aber da kommt nie etwas zurück.
Und immer muss ich diese glücklichen Pärchen sehen und frage mich: Warum nicht auch du? Die Antwort scheint doch sehr einfach. Ich bin nicht geboren, um geliebt zu werden.Und auch nicht, um glücklich zu sein. 

Am liebsten würde ich heute einfach nur trainieren, bis ich total erschöpft bin und nichts mehr machen kann. Ich möchte spüren, wie mein Körper kurzzeitig Energie aufbringt und das Leben in mir ist, um dann zu ermüden und mir zu zeigen, wie es immer ist: Hoch und tief. Ja, hoch und tief. Kurze glücklichsein und dann die Traurigkeit. Ja so sollte es sein nach dem Training. Nur so spüre ich das Leben, wenn ich mich total auspower!!!
Ich kann es nicht vertragen, lange Energie in mir zu haben, weil dann denke ich zu viel und werde traurig. Es klingt blöd, ich weiß. Aber es gibt eigentlich nichts in meinem Leben, wovon ich sagen könnte, dass es mir viel Freude bringt. Was denn auch? Wie soll man glücklich sein, wenn überall Menschen sterben, Krieg herrscht und keine Ahnung, was ich hier noch aufzählen soll (die Liste wäre zu lang)? Wie sollte ich da glücklich sein?
In meinem Leben läuft doch auch alles nur scheiße. Egal was ich mache, es ist falsch; ich fühle mich andauernd behandelt wie ein Stück Dreck. In den Müll geworfen und nichts wert. Ja, wie Müll. Ja, I´m lower than dirt.

 

Keine Ahnung, Gefühle sind der größte Mist. Das Leben ist vollkommen sinnfrei.
Ja und die Frage: "Wie kann es jemandem schlecht gehen, wenn doch so schönes Wetter ist?" ... Wie schon. Die Sonne macht einen nicht glücklich. Sie gibt Wärme für den Körper, okay. Aber die seelische Wärme ist das, was zählt. Das Glück. Die Liebe. Nur das alles suche ich vergebens....ich werde es wohl nie finden.
Ich verstehe mich selbst nicht und kann andere nicht verstehen, weil ihr Verhalten so dumm und paradox ist. Und ich kann nicht verstehen, wie ich so verständnisvoll sein kann. Ich bin wirklich dumm. Entweder oder. Konsequenzen oder damit leben. Ich lebe einfach damit und fühle mich scheiße. Aber das ist meine Natur. Meine Natur ist das Unglück.

1 Kommentar 30.5.11 20:19, kommentieren

Vielleicht weniger denken

Ich glaube, ich denke zu viel.

 Ich gebe mir für zu viel die Schuld. Egal für was, einfach immer. Dabei kann ich doch nichts dafür, was andere Menschen tun oder lassen. Wie sollte ich auch? Aber ich gebe mir die Schuld. Tja. Muss ich wohl ändern... aber wie?

26.5.11 20:18, kommentieren

Komisch, oder?

Es fallen einem doch immer wieder neue Dinge im Leben auf.

 Wir leben mit anderen Menschen zusammen, haben Kontakt mit ihnen, aber wie oft sagen wir den Menschen, die uns nahe stehen und uns wichtig sind, dass wir sie mögen und gerne Kontakt mit ihnen haben (und ich rede hier nicht von irgendwem, mit dem man eine Beziehung führt, sondern eher von normalen Freunden)?
Eigentlich nie... ist doch traurig. Wir sehen den Kontakt als was selbstverständliches, aber was wäre, wenn wir die uns wichtigen Personen nicht mehr im Leben hätten?  Genau, was wäre dann. Uns würde es wahrscheinlich nicht mehr ganz so gut gehen.

Ja, über solche DInge denke ich an manchen Tagen nach. Und dann spinnen sich die Gedanken weiter und ich sehe immer mehr, wie selbstverständlich uns ALLES im Leben ist. Egal was, alles. Nur denken wir auch mal daran, während wir unser tolles Leben leben, dass es auch andere Lebenssituationen gibt, die viel schlimmer sind, als die unsere?? Eher weniger - und deshalb können wir uns darüber beklagen, warum es uns ach so schlecht geht. Okay, das ist vielleicht manchmal so, dann geht es uns schlecht - wir können krank werden. ABER bei den meisten von uns sind die Erkrankungen eher akut. Was, wenn wir auf einmal sterbens krank werden - so wie es viele andere sind???  Ja, dann könnten wir uns beklagen.

 

Naja, vielleicht denke ich einfach zu negativ und male den Teufel an die Wand... ich hoffe, dass weder ich noch Personen, die mir nahe stehen so krank werden, dass das Leben auf dem Spiel steht. Auch anderen gönne ich es nicht, aber man denkt (leider) immer eher an sein direktes Umfeld. Traurig, aber wahr. Das ist mir auch heute aufgefallen... das kommt so, wenn man die Gedanken scheifen lässt... So ist es nunmal und so wird es wohl bleiben. Aber das scheint menschlich zu sein...

23.5.11 20:55, kommentieren

Manchmal lässt sich einiges nicht ändern...

Heute war ein mittelmäßiger Tag.

Ich habe gemerkt, dass es einige Dinge gibt, die einfach so erfolgen, ohne das ich eine Möglichkeit habe, sie zu beeinflussen. Also das wusste ich natürlich schon lange vorher, aber heute konnte ich es wieder einmal klar und deutlich sehen.

 Ich versuche nicht, so zu sein, wie andere sind oder ihnen gerecht zu werden - denn das würde eh nicht klappen. Aber naja, da gibt es doch die ein oder andere Person, der ich gern gefalle(n) (würde). Vielleicht zwei oder drei. Aber keine Ahnung wieso. Was soll ich sagen? Es ist einfach so und ich kann nichts daran ändern!!!
Es bringt doch eh nichts. Ich bin, wie ich bin. Und diese Personen mögen mich auch wie ich bin (?). Könnte zumindest sein. Woher soll ich das auch wissen! Immerhin sind sie meine Freundinnen und wir können uns gut unterhalten. Aber das soll ja nichts heißen. Freundschaft ist was anderes ... ich könnte mir vielleicht auch was mehr vorstellen, also mit einer von ihnen. Aber das ist nicht möglich. Vielleicht möchte ich mich auch nur nicht einsam fühlen - ich weiß es nicht. Ich weiß gar nichts!!!

 Oder wenn man guckt, wie die Menschen um einen herum so sind. Man sieht eigentlich, dass die meisten einfach nur egoistisch sind. Möglicherweise denke ich das auch nur, weil ich es nicht schaffe, jemanden zu finden, der bzw. richtiger die mich glücklich macht. Vielleicht bin ich nur neidisch, weil viele Menschen glücklich sind, aber ich nicht. Aber auch daran kann ich nichts ändern - wenn die Menschen Egoisten sind, sind sie es; wenn ich neidisch bin, bin ich es. Kann man nichts machen.
Möglicherweise möchte ich auch einfach zu viel für den Moment und habe nicht mal eine Ahnung, was ich überhaupt möchte?!


Ich kann ja nicht einfach hingehen und versuchen irgendwie in mehr als eine Freundschaft zu kommen. Das wäre übereilt. Wenn da nichts ist, ist da nichts und ich habe Pech gehabt. Ich bin auch der Letzte, der den ersten Schritt wagen würde. Also muss ich warten, bis die Zeit gekommen ist - und die wird wohl nie kommen. So ist es nun mal. Man kann sich nicht alles aussuchen.
Wobei, wer sagt eigentlich, dass es nichts werden könnte? Das bin ja wohl ich... aber ich bin nicht derjenige, der das entscheidet. Ich bin nicht der, der die Entscheidung fällen kann. Also soll ich es doch versuchen? Keine Ahnung. Vor allem müsste ich mir erstmal selbst darüber klar werden, was ich möchte bzw. welche.

22.5.11 15:51, kommentieren

Ist doch komisch, oder? Morgens früh steht man auf, alles ist gut. Aber im Laufe des Tages ändert sich das schnell. Und warum? Weil irgendwas fehlt. Eigenartig, aber ist so. Man denkt über alles mögliche nach, aber am meisten über das eigene Leben. Bei mir ist es so, dass ich schnell sehe, was scheiße läuft anstatt des Guten. Dann merke ich, das mir doch einiges gegen den Strich geht: da wäre die fehlende Liebe und Wärme, die fehlenden Freunde. Ja, Pech habe ich genug. Und da frage ich mich, wie heute auch leider wieder: Warum lebe ich? Das kann ich nur schwer sagen...aber so ist es nunmal. Also versuche ich die Gedanken zu verdrängen. Dann lese ich oder spiele irgendwelche Konsolen- oder PC-Spiele. Aber das bringt alles nichts. Ich kann nicht fliehen, denn irgendwann kommt der Abend, die Nacht, und ich grübel weiter. Aber so ist es. Ich würde schon sagen, dass ich ziemlich depressiv bin. Ich hab da oft so meine Gedanken, aber mit den paar Freunden, die ich habe, komme ich durch die Tage. Es ist nicht immer leicht. Aber ich lebe und weiß auch, dass ein paar wenige traurig wären, wenn es morgen anders wäre - und deshalb lebe ich noch. Das ist der Sinn meines Lebens. Aber nun sollte ich mal schlafen, Gedanken verschwinden nicht und schreiben kann ich immer noch...

22.5.11 00:43, kommentieren